Praktikum während des Studiums – sinnvoll oder nicht?

May 26th, 2011

Bei der Frage, ob ein Praktikum während des Studiums eine gute Idee ist, muss vor allem das konkrete Studium betrachtet werden. Es gibt nämlich durchaus nicht wenige Studiengänge, in denen ein Praktikum (oder auch mehrere) als verpflichtend vorgeschrieben sind. In solchen Fällen ist ein Praktikum also unabdingbar, um die Möglichkeit zu haben, das Studium abzuschließen. Die genauen Voraussetzungen für dieses Praktikum finden sich in den Regelungen der einzelnen Bundesländer. Die Wahl der Praktikumsstelle und die Dauer sowie der Ablauf des Praktikums muss sich nach diesen Regelungen richten. Es gibt aber auch Fächer, in denen kein Praktikum vorgeschrieben ist. Um diese Fälle soll es hier überwiegend gehen.

Macht ein nicht vorgeschriebenes Praktikum Sinn?

Im Grundsatz ist zu dieser Frage zu sagen, dass ein Praktikum fast immer sinnvoll ist. Der Student erhält intensive Einblicke in den beruflichen Alltag, die Vorlesungen an sich eher nicht ermöglichen können. Außerdem werden viele Praktika vergütet. Damit sind sie nicht nur lehrreich, sondern können auch einen Nebenjob ersetzen, den viele Studenten neben ihrem Studium ausüben müssen, damit für sie eine Finanzierung desselben möglich ist. Wird das Praktikum in den Semesterferien absolviert, entsteht auch kein Zeitverlust. Weniger empfehlenswert ist ein Praktikum dagegen mitten im Semester. Ansonsten besteht nämlich die Möglichkeit, dass das Praktikum eher schadet als nützt. Während der Praktikumszeit können keine Vorlesungen besucht werden und auch ein Lernen für Abschlussklausuren ist dann nicht möglich.

Worauf ist bei der Auswahl der Praktikumsstelle zu achten?

Wenn es sich nicht um ein vorgeschriebenes Praktikum handelt, ist dem Studenten / der Studentin die Auswahl der Praktikumsstelle völlig freigestellt. Allerdings sollte bei der Auswahl auf einige Dinge geachtet werden, damit das Praktikum auch sinnvoll ist. Erster Anhaltspunkt sollten die Vorstellungen von der späteren Berufswahl sein. Wer einen ganz bestimmten Beruf anstrebt, oder einfach Interesse an diesem hat, sollte den Praktikumsort entsprechend aussuchen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass auch Personen vorhanden sind, die die Ausbildung während des Praktikums leiten können. Im Idealfall sollten es Personen sein, die dasselbe Fach studiert haben. Eine entsprechende vorherige Erkundigung lohnt sich hier auf jeden Fall. Da Studenten in den meisten Fällen finanziell bedürftig sind, sollte auch die Frage nach der Praktikumsvergütung eine Rolle spielen. Diese wird von den Unternehmen selbst bestimmt und kann deshalb stark schwanken.

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Arbeitszeiterfassung – was ist das?

May 26th, 2011

Die Arbeitswelt ist deutlich flexibler geworden gegenüber früher. Starre Arbeitszeiten gibt es zwar noch. Immer häufiger gehen die Unternehmen dazu über einen Zeitrahmen für die einzubringende Arbeitszeit vorzugeben. Innerhalb dieser Vorgaben können Arbeitsbeginn und Arbeitszeitende vom Mitarbeiter flexibel bestimmt werden.

Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten

Früher gab es die bekannte Stechuhr. Jeder Mitarbeiter hatte eine Art Arbeitskarte, die er bei Arbeitsbeginn in die Stechuhr stecken musste. Die Stechuhr stempelte dann den Arbeitsbeginn ein, wenn der Mitarbeiter den Betrieb betrat und stempelte auch die Uhrzeit ein, wenn der Mitarbeiter den Betrieb wieder verließ. Am Monatsende stellt dann das Personalbüro die geleistete Arbeitszeit anhand dieser Stempel fest und errechnete den sich daraus ergebenden Lohn. Fehlzeiten (soweit nicht Krankheits bedingt) verminderten den Lohn, Mehrarbeitszeit führt zu Überstundenvergütungen.

Überstunden sind aber für die Unternehmen recht teuer und der Auftragsbestand ist nicht immer gleich hoch. So kann es sein, dass vorübergehend ein hoher Anfall an Arbeit vorhanden ist und zu anderen Zeiten entsprechend Flauten eintreten. Deswegen ist heute der Freizeitausgleich vorrangig. Das heißt Überstunden werden nicht mehr zusätzlich entlohnt, sondern auf spätere Zeiten vorgetragen. Der Mitarbeiter kann seine Mehrarbeit durch zusätzliche Freizeit ausgleichen. Solche Arbeitszeiten werden heute mit der EDV erfasst. Jeder Mitarbeiter hat eine Karte mit Chip. Diese Karte wird bei Arbeitsbeginn in einen Kartenleser eingeführt/durchgezogen. Durch diesen Vorgang wird der Arbeitsbeginn registriert. In manchen Betrieben gehören die üblichen Zigarettenpausen nicht zur Arbeitszeit. Folglich müssen die Mitarbeiter bei Beginn der Zigarettenpause diese registrieren, ebenso deren Ende. Auf diese Art und Weise wird die tatsächliche Arbeitszeit genau erfasst und abgerechnet.

Mehrarbeitszeit wird wie schon weiter oben ausgeführt auf spätere Zeiten vorgetragen. In der Zwischenzeit hat sich auch bei der Beschäftigung von Arbeitern ein fester Monatslohn weitgehend durchgesetzt, der auf einer bestimmten Anzahl von geleisteten Arbeitsstunden beruht. Nun ist es aber so, dass insbesondere im Bereich des Bauhandwerks der Arbeitsanfall nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt ist. Hinzu kommt noch, dass bei ungünstiger Witterung nicht gearbeitet werden kann. Früher wurden deswegen viele Bauarbeiter zum Beginn des Winters entlassen, um dann im Frühjahr wieder eingestellt zu werden. Hiervon ist man abgekommen und arbeitet in den guten Zeiten mehr. Die Mehrarbeit wird auf die Wintermonate vorgetragen, so dass im Ergebnis eine gleichmäßige Arbeitszeit auf das Jahr verteilt zustande kommt. Die buchhalterische Verwaltung dieser Arbeitszeiten wird als Arbeitszeiterfassung bezeichnet.

Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten zu überwachen und zu dokumentieren. Viele moderne Unternehmen arbeiten auch mit Online-Zeiterfassung (logmytime.de/), weil es als ein Betrugsdelikt gilt, wenn Mehrarbeitszeiten verschleiert werden, um so den Verdacht der Übermüdung nicht aufkommen zu lassen. Auf welche Art und Weise ein Betrieb die Aufzeichnung der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit dokumentiert ist nicht vorgeschrieben.

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Plakate, Posterdruck und mehr – Ausbildung zum Drucker

February 4th, 2011

Nach Abschluss der Schule stellt sich jeder die Frage – wohin jetzt? Eine Ausbildung, ein Studium oder vielleicht etwas ganz anderes? Seit Beginn des Kindergartens wurde man geleitet, jetzt plötzlich muss man selbst entscheiden, wohin man geht. Eine zurzeit sehr rentable Möglichkeit wird hier beschrieben: die Ausbildung zum Drucker. Drucker und Druckbetriebe haben in den letzten 100 Jahren einen großen Boom erlebt, aufgrund dessen, dass jedes Unternehmen, das verkauft, auch Werbung braucht. Es geht los bei Visitenkarten für Privatperson, geht hin zu Hohlkammerplakaten für Events und endet beim Posterdruck für Teenager, man schaue sich hierzu das Druckangebot von Fairposter an. Die Zielgruppen, die man hat, sind keineswegs begrenzt und erweitern sich von Jahr zu Jahr. Bei einer Ausbildung zum Drucker werden Druckverfahren gelehrt, die verschiedenen Farbmodi erklärt und das richtige Papier für den jeweiligen Druck gezeigt. Nach einer gewissen Arbeitserfahrung kann man sich, am besten noch mit Kenntnissen im Bereich Gestaltung und Design, selbstständig machen und einen sehr rentablen Weg gehen.

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Kochschulen im Trend – Gastronomiebedarf steigt!

August 25th, 2010

Der Gastronomiebedarf steigt. Kein Wunder, ist ja klar, ist die logische Reaktion auf diesen Fakt. Der Gastronomiebedarf steigt. Es ist nunmal so, dass viele junge Leute nun eine Ausbildung zum Koch machen, oder auch ein Studium im Bereich Gesundheit. Da ist es ganz klar, dass der Gastronomiebedarf steigt, denn was muss alles eingekauft werden? Standherde, Grillplatten, Abzugshauben, alles Mögliche. Was nun auch langsam wieder an Zuwachs gewinnt, ist die Privatkochschulen-Branche. Eine Unterrichtsstunde kostet bereits 60-100€, das bedeutet für die Organisatoren, dass sie sich top Equipment leisten können. Und nach dieser kurzen Erklärung ist es klar, dass der Gastronomiebedarf die nächsten paar Jahre immer weiter steigen wird.

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Studium – Was Arbeit ist, bestimmen wir

January 4th, 2010

dass ein 47 jaehriger mit ?Hochschultitel?
wo genau hast Du das gelesen? Ich finde das im Artikel nicht.
er hat ja nicht so hohe Ansprueche und deswegen denke ich meusste er
eine Arbeitsstelle eigentlich finden.
tja, denkst Du. Zwischen “denke ich” und “ich habe Erfahrung und
weiß, wie der Markt ist und deshalb kann Arndt eigentlich gar nichts
arbeitslos sein” liegt aber doch ein gewisser Unterschied. Zumal der
Hochschultitel imho im Artikel nicht vorkommt, ich jedenfalls fand
ihn nicht.
Es gibt im Bereich Softwareentwicklung ziemlich viele, die ich jetzt
kenne (das ist jetzt also nicht auf den unbekannten Arndt gemünzt
sondern eben meine Erfahrung), die schon vor xy Jahren recht
erfolgreich waren ohne dass sie studierten usw. Manche haben nicht
einmal ein Studium angefangen, sondern waren einfach recht früh
“dabei” und hatten insofern Glück. Nun aber sind sie “alt” und haben
dann eben zwar Projekte vorzuweisen (oder auf Grund der Flaute der
letzten Jahre nicht) aber keinerlei Studium usw. Das allein ist schon
bei vielen ein Grund, nicht einmal berücksichtigt zu werden, egal wie
die sonstigen Qualifikationen sind.

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